Kreis-SPD diskutiert mit Vize-Fraktionschefin: „Beschäftigte dürfen nicht die Leidtragenden sein"

Veröffentlicht am 23.06.2020 in Kreisverband

Auf Einladung der Göppinger SPD-Kreisvorsitzenden Sabrina Hartmann haben vor wenigen Tagen zahlreiche Interessierte aus dem Landkreis Göppingen bei einer Telefonkonferenz mit der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag, Katja Mast MdB, über das aktuelle Konjunkturpaket diskutiert. Dabei wurde deutlich, wie brenzlig die Situation in vielen Unternehmen vor Ort zurzeit sei – und welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden müssen, um Beschäftigte zu schützen. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen nicht die Leidtragenden der Corona-Krise sein“, betonte Sabrina Hartmann mit Blick auf die Bedeutung des Konjunkturpaketes.

„Ganze Branchen haben existenzielle Sorgen und wissen in Teilen nicht, wie es weitergehen soll“, skizzierte Hartmann in ihrer Einführung zur aktuellen Situation. Um dieser Unsicherheit Abhilfe zu schaffen, habe der Bund „das größte Konjunkturpaket aller Zeiten geschnürt“, betonte die Pforzheimer Bundestagsabgeordnete und Fraktions-Vizechefin Katja Mast: „Das Konjunkturpaket trägt massiv die Handschrift der SPD“, sagte Mast hinsichtlich der Regelungen zum Schutz von Beschäftigten. Ob beim massiv aufgestockten Kurzarbeitergeld, bei Förderungen für die Zulieferindustrie oder bei der Übernahme von Gewerbesteuer-Ausfällen in den Kommunen: Ziel sei es, die Folgen der Krise aufzufangen, Unternehmen bei Innovationen zu unterstützen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.

Bei der Diskussion wurde schnell deutlich, wie sehr auch kleine und mittlere Unternehmen im Kreis auf Unterstützung angewiesen seien. „Die zahlreichen Maßnahmen werden insbesondere auch bei Gering- und Normalverdiener und Familien ankommen“, hebt der stellvertretende Kreisvorsitzende Michael Lopin hervor. Zudem könne im Herbst nachgesteuert werden, wenn etwa bei der Auto- und Zuliefererindustrie keine Verbesserungen eintreten. Für den Landkreis Göppingen sei das Paket mit SPD-Handschrift jedenfalls eine gute Nachricht und Anlass zu vorsichtigem Optimismus, bilanzierte Sabrina Hartmann: „Denn die Krise überstehen wir im Filstal nur mit Solidarität und Innovation. Dazu leistet das Paket einen wichtigen Beitrag.“