MdL Peter Hofelich fordert Wechselunterricht an den Schulen im Kreis Göppingen

Veröffentlicht am 08.12.2020 in Bundespolitik

Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um Infektionszahlen an Schulen setzt sich der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) für Wechselunterricht ab Klasse 8 an den Schulen im Kreis Göppingen ein. „Die Lage ist zu ernst, als dass diese Frage zum Wahlkampfthema werden darf“, appelliert Hofelich an Kultusministerin Eisenmann und Ministerpräsident Kretschmann. Um flächendeckende Schulschließungen zu vermeiden, müssten die Schülerinnen und Schüler jetzt ab Klasse 8 im Wechselbetrieb unterrichtet werden.

Angesichts steigender Infektionszahlen müsste auch im Schulbetrieb noch mehr auf Hygieneregeln und Abstände geachtet werden, sagt der Sozialdemokrat. Bei vollen Klassenzimmern sei es kaum möglich, durchweg Abstände einzuhalten. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, für ältere Schülerinnen und Schüler Wechselunterricht einzuführen. „Bereits vor Wochen haben wir als Landtags-SPD den Übergang zum Wechselbetrieb gefordert. Dadurch wäre der Hygiene in den Schulen sehr geholfen und der Schülerverkehr würde entlastet“, zeigt sich Hofelich überzeugt. Außerdem sollten Schulen wenn möglich größere Räume nutzen, um auch für jüngere Schülerinnen und Schüler Abstände möglich zu machen.

Auch zahlreiche Rückmeldungen von Eltern und Schülern aus dem Kreis Göppingen hätten in den vergangenen Wochen die belastende Situation verdeutlicht, zeigt Hofelich auf: „Masken und Dauerlüften sind wichtig, können aber nicht die alleinige Strategie des Kultusministeriums sein. Statt Lehrer und Schüler im kalten Winter frieren zu lassen, sollte Kultusministerin Eisenmann schnell den Weg frei machen für sinnvolle Wechselunterricht-Konzepte.“ Auch die Anschaffung von Luftfiltergeräten und die Einstellung von mehr Lehrkräften könnte helfen, die angespannte Situation an den Schulen zu entlasten, betont der Göppinger Abgeordnete.