SPD-Kreisverband Göppingen

KOMMENTAR · SPD: Das Pfeifen im Walde

ARND WOLETZ, Neue Württembergische Zeitung

Die SPD im Kreis Göppingen steuert mit einer schweren Hypothek dem Wahljahr 2009 entgegen. Denn auch vor Ort müssen die Sozialdemokraten noch immer die Suppe auslöffeln, die ihnen die hessische Landespolitikerin Ypsilanti und Parteichef Kurt Beck eingebrockt haben: den Verlust an Glaubwürdigkeit. Das Schreckgespenst der Linken lässt sich so schnell nicht verscheuchen. Da klingt die Einschätzung des jungen SPD-Kreisvorsitzenden Sascha Binder, dass die neue Partei im Kreis noch nicht in Erscheinung getreten sei, wie das Pfeifen im Walde. Binder wäre also gut beraten, wenn er sich bald auf einen eindeutigen Kurs festlegen würde - und dabei dann auch bleibt. Zu dem Stimmungstief, das die SPD noch nicht hinter sich gelassen hat, kommt das Stühlerücken an der Spitze des Göppinger Ortsverbands und der Gemeinderatsfraktion. Keine leichte Situation für den jungen Kreisvorsitzenden.

Kommission auf Kandidatensuche

Bundestagswahl 2009: SPD-Kreischef Binder hält sich noch bedeckt

Der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder hält viel von einem S-Bahn-Anschluss für den Landkreis, weniger von der Zusammenarbeit mit der Linken und gar nichts von der Privatisierung der Krankenhäuser.

ARND WOLETZ, Geislinger Zeitung

SPD-Kreisvorstand informierte sich bei mag-tec in Deggingen

Bei Kreisvorstandssitzung über die Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst und über Leiharbeit diskutiert

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Zur Betriebsbesichtigung bei der Degginger Firma mag-tec traf sich der SPD-Kreisvorstand vergangene Woche im Vorfeld seiner Kreisvorstandssitzung. Geschäftsführer Martin Gansloser berichtete über die positive Entwicklung bei dem seit 2001 bestehenden Maschinenbauunternehmen. Mag-tec habe mittlerweile bereits 130 Beschäftigte an seinen drei Standorten Deggingen, Geislingen und Lorch. Der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder lobte laut Pressemitteilung Gansloser als "Vorzeigeunternehmer mit sozialem Gewissen".

Unternehmer mit sozialem Gewissen

TIM ZAJONTZ

DEGGINGEN/KREIS GÖPPINGEN. Zur Betriebsbesichtigung bei der Degginger Firma mag-tec traf sich der SPD-Kreisvorstand vergangene Woche im Vorfeld seiner Kreisvorstandssitzung. Geschäftsführer Martin Gansloser berichtete über die positive Entwicklung bei dem seit 2001 bestehenden Maschinenbauunternehmen. Mag-tec habe mittlerweile bereits 130 Beschäftigte an seinen drei Standorten Deggingen, Geislingen und Lorch. Er betonte dabei die Wichtigkeit einer guten Mischung aus der Erfahrung älterer Mitarbeiter und dem Tatendrang der Nachwuchskräfte und Auszubildenden. Mag-Tec setze auf eine hohe Identifikation seiner Mitarbeiter mit dem Unternehmen und ziehe deshalb feste Beschäftigungsverhältnisse der Leiharbeit vor. Der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder lobte Gansloser als „Vorzeigeunternehmer mit sozialem Gewissen“.

Weg vom Kleinkrieg

Uwe Bidlingmaier will Ruhe in den SPD-Ortsverein bringen

Der neue Vorsitzende der Göppinger SPD, Uwe Bidlingmaier, will den Ortsverein wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen. Konzentration aufs Wahljahr 2009 statt Selbstzerfleischung, so die Appelle an die Genossen.

KARIN TUTAS, Neue Württembergische Zeitung

Kreisräte lehnen Umweltpreis ab Begründung: Markt ist größer als Nachfrage

Preise für Umweltprojekte gibt es viele - der Landkreis wird jedoch keinen eigenen ausloben. Denn der Markt an Preisen ist größer als die Nachfrage.

STEPHANIE AHR, Neue Württembergische Zeitung

"Es gibt ein rechtes Klima"

Jusos warnen vor Neonazi-Umtrieben: Das Problem nicht totschweigen

Vor einem "Einnisten" der rechtsextremistischen Szene im Kreis warnte der Juso-Kreisvorsitzende Tim Zajontz im Rahmen der "Aktionstage gegen rechts" im Haus der Jugend in Göppingen.

MICHAEL BRUST, Neue Württembergische Zeitung

"Rechtsrock ist die Einstiegsdroge"

Vortrag über die Gefahr rechter Netzwerke

"Rechte Netzwerke - eine Gefahr", darüber referierte der SPD-Landtagsabgeordnete und Extremismus-Experte Stephan Braun jüngst in Geislingen.

Geislinger Zeitung

Kreisräte lehnen Umweltpreis ab Begründung: Markt ist größer als Nachfrage

Preise für Umweltprojekte gibt es viele - der Landkreis wird jedoch keinen eigenen ausloben. Denn der Markt an Preisen ist größer als die Nachfrage.

STEPHANIE AHR, Geislinger Zeitung

Todestag von Heinz Rapp jährt sich

Heinz Rapp, hier im Gespräch mit Peter Hofelich. FOTO: www.peter-hofelich.de

Neue Württembergische Zeitung

Göppingen. Heute vor einem Jahr starb in Pfinztal der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete des Landkreises Heinz Rapp, der von 1972 bis 1986 im Bonner Bundestag saß. Nach Volksschule und Banklehre, Kriegsdienst und Gefangenschaft war er 1951 bei der Deutschen Bundesbank als Anwärter für den höheren Dienst eingetreten. 1972 wurde er in den Bundestag gewählt. Als Fachmann für Wirtschaft, Währung und Finanzen war er sachkundiger Gesprächspartner für Unternehmer und auch ein Anwalt der kleinen Leute. Er orientierte sich an der katholischen Soziallehre. Den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt diente er in vielfältiger Weise. Rapp betrachtete es als seine Lebensaufgabe, für gedeihliche Beziehungen zwischen seiner katholischen Kirche und der SPD zu kämpfen. Er war Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken. Lebenslang an philosophischen und theologischen Fragen interessiert, arbeitete er in der SPD-Grundwertekommission mit, zeitweilig als stellvertretender Vorsitzender, ebenso in verschiedenen Programmkommissionen. Bienenfleißig verfasste er zahlreiche Reden und Fachaufsätze, die jetzt im Archiv der Friedrich Ebert-Stiftung der historischen Forschung zur Verfügung stehen. Heinz Rapp hinterließ seine Ehefrau Marlies geb. Fischer, drei Söhne und fünf Töchter.