SPD diskutiert Einsatz
TIM ZAJONTZ, NWZ
GÖPPINGEN Spätestens seit dem Einsatz deutscher Tornado-Aufklärungsflugzeuge am Hindukusch sorgt Afghanistan wieder für reichlich Gesprächsstoff. In dieser Woche wird der Bundestag über die Verlängerung des ISAF-Mandates sowie den umstrittenen Einsatz deutscher Tornados befinden. Die bisher getrennten Mandate sollen nach den Plänen der Bundesregierung nun zusammen gefasst werden. Dieses Vorhaben sowie die im November anstehende Verlängerung der Operation Enduring Freedom (OEF) sorgen momentan für hitzige Debatten.
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn.
Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, erklärte Binder bei der Versammlung im TV Jahn-Vereinsheim in Göppingen. "Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert", ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohns im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll.
"Grabenkämpfe damit beendet"
"Ich begrüße die Entscheidung von Ute Vogt, die damit den Weg für einen Generationswechsel in der Fraktion frei macht." So kommentierte der 24-jährige SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder die Rücktrittsankündigung seiner 43-jährigen Landesvorsitzenden.
RODERICH SCHMAUZ, Geislinger Zeitung
"Mindestlohn muss kommen"
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 abhängig Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, so Binder bei der Versammlung im TV-Jahn-Vereinsheim in Göppingen. "Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert", ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohns im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll. In der Diskussion wies Binder auch auf die Notwendigkeit hin, dass im Dialog mit den Gewerkschaften nun Wege gefunden werden müssten, wie die "Rente mit 67" sozial verträglich gestaltet werden könne.
GÖPPINGEN. Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 abhängig Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, so Binder bei der Versammlung im TV Jahn-Vereinsheim in Göppingen. „Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert“, ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohn im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll.
In der Diskussion wies Binder auch auf die Notwendigkeit hin, dass im Dialog mit den Gewerkschaften nun Wege gefunden werden müssten, wie die „Rente mit 67“ sozial verträglich gestaltet werden könne. „Menschen, die aufgrund der Belastung gar nicht bis 67 in ihrem Beruf tätig sein können, müssen Chancen bekommen, andersweitig eingesetzt zu werden oder früher aus dem Arbeitsleben auszuscheiden.“, forderte Binder bei den IG Metall-Senioren.
Reinigendes Gewitter erwartet
Stuttgart - Nach wochenlangen Querelen um Baden- Württembergs SPD-Chefin Ute Vogt erwartet die SPD-Basis beim Parteitag in Fellbach am Wochenende ein "reinigendes Gewitter". In einer dpa-Umfrage rechneten die meisten SPD-Kreisvorsitzenden mit einer offenen Aussprache. "Es wäre schlimm, wenn der Parteitag harmonisch verlaufen würde", sagte der Göppinger SPD-Kreischef Sascha Binder. Auch der Stuttgarter Kreisvorsitzende Andreas Reißig sagte, der Parteitag sei die richtige Plattform für kritische Wortmeldungen.