SPD-Kreisverband Göppingen

Binder zieht es nach Berlin

SPD-Kreischef will für Bundestag kandidieren - Walter Riester tritt 2009 ab

Der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder (25) will für den Bundestag kandidieren. Walter Riester (64) tritt 2009 ab. Die Parteibasis entscheidet über die Kandidatur im September.

HELGE THIELE, Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Die Sozialdemokraten im Kreis wollen Sascha Binder am 26. September in der Göppinger Stadthalle zum Bundestagskandidaten küren. Der 25-jährige Diplom-Jurist aus Geislingen, der seit gut einem Jahr an der Spitze der Kreis-SPD steht, wurde vom Kreisvorstand am Dienstag einstimmig zur Nominierung vorgeschlagen.

Binder zieht es nach Berlin

SPD-Kreischef will für Bundestag kandidieren - Riester tritt 2009 ab

Der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder (25) will für den Bundestag kandidieren. Walter Riester (64) tritt 2009 ab. Die Parteibasis entscheidet über die Kandidatur im September.

HELGE THIELE, Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Die Sozialdemokraten im Kreis wollen Sascha Binder am 26. September in der Göppinger Stadthalle zum Bundestagskandidaten küren. Der 25-jährige Diplom-Jurist aus Geislingen, der seit gut einem Jahr an der Spitze der Kreis-SPD steht, wurde vom Kreisvorstand am Dienstag einstimmig zur Nominierung vorgeschlagen.

Kreisvorstand schlägt Binder vor

Einstimmig hat sich der SPD-Kreisvorstand am Dienstag für Sascha Binder ausgesprochen.

TIM ZAJONTZ

KREIS GÖPPINGEN. Einstimmig fiel das Votum des Göppinger SPD-Kreisvorstandes bei dessen Sitzung am gestrigen Dienstag aus. Die Genossen schlossen sich dem Vorschlag der Findungskommission für die Bundestagswahl im kommenden Jahr an. Demnach soll der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder für die Sozialdemokraten im Landkreis Göppingen in den Wahlkampf ziehen. Nach der Sommerpause soll Binder von einer kreisweiten Mitgliederversammlung offiziell nominiert werden.

SPD stellt Weichen für Bundestagswahl

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Die SPD im Kreis will morgen Abend auf einer Vorstandssitzung die Vorentscheidung über ihren nächsten Bundestagskandidaten treffen. Am Mittwoch soll das Ergebnis der Sitzung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Beste Chancen, Nachfolger von Walter Riester zu werden, hat der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder.

SPD stellt Weichen für Bundestagswahl

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Die SPD im Kreis will morgen Abend auf einer Vorstandssitzung die Vorentscheidung über ihren nächsten Bundestagskandidaten treffen. Am Mittwoch soll das Ergebnis der Sitzung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Beste Chancen, Nachfolger von Walter Riester zu werden, hat der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder.

AfA-Kreisvorsitzender fordert Aktionsplan gegen Armut

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen kritisiert Landesregierung und Linkspartei

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) hat sich der Forderung nach einem "Aktionsplan für gleiche Lebenschancen" angeschlossen, der konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut vorsehen müsse. Der AfA-Kreisvorsitzende Klaus Peter Grüner aus Süßen forderte die Landesregierung auf, "existenzsichernde Mindestlöhne und die Beschränkung von Minijobs auf 15 Stunden pro Woche nicht länger zu blockieren sondern konstruktiv zu unterstützen".

Kinderarmut bleibt das drängende Thema

Neuer Sozialbericht des Landkreises: Gesamtausgaben verharren auf hohem Niveau

Zwar geht die Zahl der Arbeitslosen und Sozialleistungsempfänger im Kreis Göppingen zurück. Doch die Ausgaben sind mit 67,7 Millionen Euro im Jahr 2007 leicht gestiegen.

ARND WOLETZ, Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Wieder stand die Kinderarmut im Zentrum der Diskussion, als am Dienstag im Sozialausschuss des Kreistags der Sozialbericht des Landkreises für 2007 vorgestellt wurde. Rudolf Dangelmayr, Leiter des Kreissozialamts, präsentierte den Politikern das umfangreiche Werk. Darin steht auch die Zahl von 3058 nicht erwerbsfähigen oder minderjährigen Empfängern von Grundsicherung unter 15 Jahren. "Die Kinderarmut ist inakzeptabel hoch und bedrängend", fand Friedrich Kauderer vom Diakonischen Werk und machte deutlich: "Kinderarmut ist Familienarmut." Hansjörg Wohlrab (SPD) nannte die Zahlen einen "Fingerzeig auf eine brennende Wunde". Als "fast ratlos und hilflos" bezeichnete er sich angesichts der Tatsache, dass jeder dritte Leistungsempfänger Migrant ist.

Kinderarmut bleibt das drängende Thema Neuer Sozialbericht des Kreises Göppingen

Zwar geht die Zahl der Arbeitslosen und Sozialleistungsempfänger im Kreis Göppingen zurück. Doch stiegen die Ausgaben mit 67,7 Millionen Euro.

ARND WOLETZ, Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen Die Kinderarmut stand im Zentrum der Diskussion, als am Dienstag im Sozialausschuss des Kreistags der Sozialbericht des Landkreises für 2007 vorgestellt wurde. Rudolf Dangelmayr, Leiter des Kreissozialamts, präsentierte den Politikern das umfangreiche Werk. Darin steht auch die Zahl von 3058 nicht erwerbsfähigen oder minderjährigen Empfängern von Grundsicherung unter 15 Jahren. "Die Kinderarmut ist inakzeptabel hoch und bedrängend", fand Friedrich Kauderer vom Diakonischen Werk und machte deutlich: "Kinderarmut ist Familienarmut." Hansjörg Wohlrab (SPD) nannte die Zahlen einen "Fingerzeig auf eine brennende Wunde." Als "fast ratlos und hilflos" bezeichnete er sich angesichts der Tatsache, dass jeder dritte Leistungsempfänger Migrant ist.

Für mehr Jugendhilfe

Kreis-SPD kritisiert CDU: Ohrfeige für Jugend

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Der SPD-Kreisverband Göppingen stellt sich hinter die zentrale Forderung des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages. Die Sozialdemokraten wollen im Landkreis weiterhin für eine Aufwertung der Kinder- und Jugendhilfe eintreten. Die sich wandelnde Gesellschaft müsse junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern, meint SPD-Kreisvorsitzender Sascha Binder. Bildung und Integration seien dazu die Schlüssel. "Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie Wertschätzung erfahren, im schulischen und außerschulischen, im haupt- und im ehrenamtlichen Bereich", sagt Binder.

Plädoyer für Jugendhilfe

Der SPD-Kreisverband Göppingen stellt sich hinter die zentrale Forderung des 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages, der vergangene Woche in Essen stattfand. Die Genossen wollen im Landkreis weiterhin für eine Aufwertung der Kinder- und Jugendhilfe eintreten. Die sich wandelnde Gesellschaft müsse junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern. Bildung und Integration seien dazu die Schlüssel. „Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie Wertschätzung erfahren, im schulischen und außerschulischen, im haupt- und im ehrenamtlichen Bereich.“, unterstreicht SPD-Chef Sascha Binder.