SPD-Kreisverband Göppingen

Freie Träger fördern

KREISTAG / SPD: Eigene Jugendhilfe-Anbieter bevorzugen

Die SPD-Kreistagsfraktion will Transparenz und das Gebot, die eigenen Anbieter für Jugendhilfemaßnahmen im Kreis bevorzugt zu bedienen.

Geislinger Zeitung

KREIS GÖPPINGEN. Eine Übersicht der Verteilung der Jugendhilfeausgaben im Jahr 2006, aus Datenschutzgründen im Jugendhilfeausschuss nichtöffentlich behandelt, hat ergeben, dass 25 Prozent aller Maßnahmen nach außerhalb des Landkreises vergeben werden. Bei stationären und teilstationären Hilfen sind es sogar 50 Prozent. "Das muss sich zu Gunsten unserer Einrichtungen ändern", so Friederike Kapphan in der jüngsten Beratung der SPD-Kreistagsfraktion. Auch die Selbstverpflichtung, maximal 15 Prozent der Hilfen zur Erziehung an private Anbieter zu vergeben, wurde von der Verwaltung mit 19 Prozent überschritten.

Erste Sitzung

Bei der ersten Sitzung des Kreisvorstandes überreichte Sascha Binder seiner Vorgängerin Dr. Heide Kottmann eine Rose

SALACH. Die Verabschiedung der bisherigen Vorstandsmitglieder stand im Mittelpunkt der ersten Sitzung des Ende April neu gewählten Vorstandes der Kreis-SPD am vergangenen Donnerstag in Salach. Der Kreisvorsitzende Sascha Binder würdigte in seiner Rede das Engagement der ausscheidenden Vorstände und bedankte sich bei seiner Vorgängerin Dr. Heide Kottmann und deren Kollegen für ihren Einsatz. Kottmann bekräftigte ihre Absicht, sich weiterhin im Eislinger Ortsverein und bei der ASF konstruktiv einbringen zu wollen, und wünschte dem neuen 20-köpfigen Führungsgremium der SPD im Kreis gutes Gelingen.
In der Sitzung informierte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich auch über die Bildungskampagne der SPD-Landtagsfraktion. Hofelich will diese zusammen mit dem SPD-Kreisverband in den nächsten Wochen mit den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Göppingen breit diskutieren.

SPD: Eigene Anbieter stärken

JUGENDHILFE

NWZ

KREIS GÖPPINGEN. Die SPD-Kreistagsfraktion will, dass mehr Maßnahmen zur Jugendhilfe an Anbieter aus dem Kreis Göppingen vergeben werden. Außerdem fordert sie mehr Transparenz. Anlass ist eine Übersicht der Jugendhilfeausgaben im Jahr 2006, nach der ein Viertel aller Maßnahmen an Anbieter von außerhalb des Landkreises vergeben wurden. Bei stationären und teilstationären Hilfen seien es sogar 50 Prozent. "Das muss sich zugunsten unserer Einrichtungen ändern", so Friederike Kapphan in einer Beratung der SPD-Kreistagsfraktion. "Der Erhalt von Strukturen und Arbeitsplätzen im Landkreis muss unser Ziel sein, andere Landkreise bedienen längst die eigenen Einrichtungen vorrangig", so der Fraktionsvorsitzende Peter Feige. Vielen Einrichtungen im Landkreis gehe es finanziell nicht gut.

GZ-Karikatur

Dank der alten ...

...SPD-Hasen hat Sascha Binder im Husarenstreich den SPD-Kreisvorsitz erobert.

GZ-KARIKATUR: MANFRED GAISSER

INTERVIEW mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Sascha Binder: "Als Junger brauche ich alte Hasen"

Er ist 24 Jahre jung, noch Student - und schon Vorsitzender aller Sozialdemokraten im Kreis Göppingen. Mit Sascha Binder aus Geislingen sprach GZ-Redakteur Roderich Schmauz. Binder fand klare Worte. Nur bei der letzten Frage wich er aus.

INTERVIEW mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Sascha Binder: "Als Junger brauche ich alte Hasen"

Er ist 24 Jahre jung, noch Student - und schon Vorsitzender aller Sozialdemokraten im Kreis Göppingen. Mit Sascha Binder aus Geislingen sprach GZ-Redakteur Roderich Schmauz. Binder fand klare Worte. Nur bei der letzten Frage wich er aus.

Binder redet nicht vom Bundestag

PARTEIEN / Neuer SPD-Kreischef will das Gespräch mit enttäuschten Genossen suchen

Sascha Binder will den Kontakt zu den Gewerkschaften wiederherstellen. Doch zunächst muss der 24-Jährige, der zum neuenSPD-Kreischef gewählt wurde, die Gräben zuschütten, die durch seinen Sieg entstanden sind. Eine "tiefe Spaltung" kann Binder aber nicht erkennen.

HELGE THIELE, NWZ

Vorbild und Berater verloren

Heinz Rapp, hier zusammen mit Peter Hofelich

FEIER / SPD gedenkt früherem Abgeordneten Heinz Rapp

Familie, Angehörige, politische Weggefährten und Parteifreunde nahmen in Göppingen Abschied vom ehemaligen, im März verstorbenen SPD-Bundestagsabgeordneten Heinz Rapp.

URSULA RESCH, NWZ

Kampagne gestartet

MINDESTLOHN / Jusos und AfA machen mobil

Die Jungsozialisten und die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen haben eine Kampagne zum Mindestlohn gestartet. Sie unterstützen damit ihre Partei.

Kürzungen sorgen noch immer für Diskussionsstoff

Filstaltakt: Unmut bleibt

Lob für Verkehrsexperte Jörg-Michael Wienecke, Kritik an der Landespolitik - die Kürzungen im Filstaltakt sorgen noch immer für Unruhe. Auch unter Kreisräten.

KARL-HEINZ STROHMAIER, Geislinger Zeitung