SPD-Kreisverband Göppingen

Sozialdemokraten trauern um Karl Lösch

Karl Lösch starb im Alter von 72 Jahren in seiner Wahlheimat Dresden.

HELGE THIELE, Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Die Kreis-SPD trauert um ihren früheren Vorsitzenden Karl Lösch. Der langjährige Kommunalpolitiker und Gewerkschafter aus Kuchen starb im Alter von 72 Jahren in Dresden.

"Karl Lösch war ein sozialdemokratisches Urgestein. Volksnah, wortgewaltig und konsequent." Mit diesen Worten würdigt die Kreis-SPD ihren ehemaligen Vorsitzenden, der wenige Tage vor seinem 73. Geburtstag in seiner Wahlheimat Dresden gestorben ist. Als Gewerkschafter habe er seine Berufung zum Beruf gemacht und es bis zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der IG Druck und Papier gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten. Gewählt wurde Karl Lösch in dieses Amt im Juni 1983 auf dem Landesbezirkstag der Gewerkschaft in der Göppinger Stadthalle. Für die IG Druck und Papier organisierte Lösch Kampagnen für mehr soziale Gerechtigkeit.

Sozialdemokraten trauern um Karl Lösch

HELGE THIELE, Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Die Kreis-SPD trauert um ihren früheren Vorsitzenden Karl Lösch. Der langjährige Kommunalpolitiker und Gewerkschafter starb im Alter von 72 Jahren.

"Karl Lösch war ein sozialdemokratisches Urgestein. Volksnah, wortgewaltig und konsequent." Mit diesen Worten würdigt die Kreis-SPD ihren ehemaligen Vorsitzenden, der wenige Tage vor seinem 73. Geburtstag in seiner Wahlheimat Dresden gestorben ist. Als Gewerkschafter habe er seine Berufung zum Beruf gemacht und es bis zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der IG Druck und Papier gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Gewählt wurde Karl Lösch in dieses Amt im Juni 1983 auf dem Landesbezirkstag der Gewerkschaft in der Göppinger Stadthalle. Für die IG Druck und Papier organisierte Lösch Kampagnen für mehr soziale Gerechtigkeit.

Die SPD im Kreis trauert um Karl Lösch

FOTO: NWZ-Archiv

Zum Tode von Karl Lösch

Am 18. Oktober verstarb der langjährige SPD-Kommunalpolitiker Karl Lösch in seiner Wahlheimat Dresden. Eine Trauerfeier fand am vergangenen Freitag auf dem Friedhof in seiner Heimatgemeinde Kuchen statt.

Karl Lösch war ein sozialdemokratisches Urgestein. Volksnah, wortgewaltig und konsequent. Als Gewerkschafter machte er seine Berufung zum Beruf und brachte es bis zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der legendären IG Druck und Papier. Zusammen mit dem Landesvorsitzenden Werner Pfennig organisierte er tarifliche, politische und gesellschaftliche Kämpfe für mehr soziale Gerechtigkeit. In der SPD war er langjähriger Ortsvereinsvorsitzender und Gemeinderat in Kuchen und mehrere Jahre SPD-Kreisvorsitzender in Göppingen. 1980 kandidierte er im Wahlkreis Geislingen für die SPD zum Landtag und erzielte ein beachtliches Ergebnis. MdL Peter Hofelich, der damals sein Zweitkandidat war, erinnert sich: „Karl war energiegeladen, angriffig und mitmenschlich. Seine linke Gesinnung war seine unverwechselbare Haltung. Seine Familie war sein Halt und sein Mittelpunkt. Karl war ein Kumpel und Genosse, wie es wenige gab“.

"Einfallslos und dumm"

Neue Württembergische Zeitung

Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD, das Aktionsbündnis "Göppinger gegen S21" sowie die Mitglieder des Frauenrats Göppingen und Geislingen finden es "bedauerlich, dass beim Stand der Befürworter von Stuttgart 21 ein unsägliches, sexistisches T-Shirt verkauft wird", heißt es in einer Pressemitteilung. "Sind wir in unserer Gesellschaft wirklich auf solch ein Niveau gefallen, dass bei fehlenden Argumenten die Sprachlosigkeit so mancher Personen in Frauen verachtender Weise zum Ausdruck kommen muss?", fragen sich die Mitglieder dieser Organisationen und plädieren für eine sachliche Debatte - egal ob man für oder gegen das Projekt sei. Die "unter-die-Gürtellinie"-Taktik zeuge von "Einfallslosigkeit und Dummheit", kritisieren die Unterzeichner in der Pressemitteilung. "Dies außerdem auf Kosten der Mehrheit der Bevölkerung." pm

Gespräch zu Forschung vor Ort

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Da im industriell geprägten Kreis Göppingen bei Forschungs- und Entwicklungskapazitäten Nachholbedarf besteht und dies Innovation und Markterfolg behindert, veranstaltet der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich dazu ein Fachgespräch. "Zukunft von Forschung, Entwicklung und Markterfolg im Landkreis Göppingen", lautet das Thema. Ihre Teilnahme an dem Gespräch am Mittwoch, 10. November, ab 18 Uhr in der Stadthalle Göppingen haben unter anderem zugesagt: Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender der Festo AG, Professor Rainer Würslin, Dekan der FH am Standort Göppingen, Peter Saile, Geschäftsführer der IHK-Bezirkskammer Göppingen.

Hofelich mahnt soziale Gerechtigkeit an

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. "Der wirtschaftliche Aufschwung ist in vielen Betrieben da, aber keineswegs in allen", zog der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Peter Hofelich eine Zwischenbilanz mehrerer Gespräche mit Betriebsräten im Landkreis. Die Krisenerfahrung der vergangenen beiden Jahre könne man auch nicht einfach aus den Kleidern schütteln. Der SPD-Politiker: "Wir brauchen mehr soziale Gerechtigkeit für einen nachhaltigen Aufschwung." Das heiße massive Eindämmung der Leiharbeit, Realitäts-Check für die Rente mit 67 und die Binnennachfrage durch anständige Löhne tragfähig zu machen. Nach den Betriebsratswahlen im Frühjahr initiierte Hofelich Gespräche mit den neu gewählten Arbeitnehmervertretungen. Für die SPD ist dieser Dialog nach seiner Auffassung grundlegend. "Wir müssen da auch einiges wieder aufholen. Politische Einsicht in die eingetretene soziale Realität ist nicht ein Zeichen der Schwäche, sondern der Stärke." Dass die Leiharbeit, die heute 40 Prozent aller Neueinstellungen abdeckt, massiv eingeschränkt werden muss, ist ein politisches Ergebnis der Betriebsratsgespräche. Mindestlöhne und schnelle Anpassung der Leiharbeitslöhne an das tarifliche Lohnniveau im Betrieb sind die Schlüssel. Dass die Rente mit 67 nicht realisiert werden kann, wenn die Betriebe nicht genügend altersgerechte Arbeitsplätze anbieten, ist ein weiteres Ergebnis. pm

Schwaben schwebten auf Berliner Wolke

PETER ZAJONTZ, Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. "Janz Bärlin war eene Wolke", auf der jüngst gut 30 Politikinteressierte aus dem Kreis Göppingen schwebten. Vier Tage schnupperten sie europäische Geschichte und ein wenig an der Macht - auf Einladung von der SPD-Abgeordneten Karin Roth und Peter Hofelich. Neben einer Stippvisite bei der Plenarsitzung zur "Situation von Ausländern und Migranten in der Bundesrepublik" war für die Schwaben die Besichtigung der gigantischen Glaskuppel über dem Reichstag. Im benachbarten, nach dem sozialdemokratischen Nazi-Gegner Paul-Löbe benannten Haus, wurden sie von der Betreuungsabgeordneten für den Kreis Göppingen, Karin Roth, zur ersten Diskussion, auch über Stuttgart 21, in Empfang genommen. Sie referierte über ihre Arbeit in der Entwicklungs-Politik. Ein Besuch im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit ergab nicht viel Neues. Wogegen die Teilnahme am "Morgenmagazin" im ZDF-Hauptstadtstudio allen interessante Einblicke in die Produktion von Live-Sendungen und den meisten den ersten bundesweiten TV-Auftritt brachte.

Aufklärung gefordert

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Auch mit der Stimme von Peter Hofelich hat der Landtag einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des aus dem Ruder gelaufenen Polizeieinsatzes am 30. September im Stuttgarter Schlossgarten eingesetzt. "Der Innenminister muss sich mit der gesamten Landesregierung politisch verantworten", betont der Göppinger SPD-Abgeordnete. Hofelich: "Es müsse aufgeklärt werden, wie es zu den Anweisungen gekommen ist, zu deren Folgen auch Ministerpräsident Mappus sagt, dass sie sich in unserem Land nicht mehr wiederholen dürfen." Dafür sei die parlamentarische Möglichkeit des Untersuchungsausschusses ausdrücklich vorgesehen, so Hofelich. Und: "Mir ist es ein Anliegen, dass unsere Polizei dabei Rückenstärkung erfährt."

Aufklärung gefordert

Geislinger Zeitung

Kreis Göppingen. Auch mit der Stimme von Peter Hofelich hat der Landtag einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des aus dem Ruder gelaufenen Polizeieinsatzes am 30. September im Stuttgarter Schlossgarten eingesetzt. "Der Innenminister muss sich mit der gesamten Landesregierung politisch verantworten", betont der Göppinger SPD-Abgeordnete. Hofelich: "Es müsse aufgeklärt werden, wie es zu den Anweisungen gekommen ist, zu deren Folgen auch Ministerpräsident Mappus sagt, dass sie sich in unserem Land nicht mehr wiederholen dürfen." Dafür sei die parlamentarische Möglichkeit des Untersuchungsausschusses ausdrücklich vorgesehen, so Hofelich. Und: "Mir ist es ein Anliegen, dass unsere Polizei dabei Rückenstärkung erfährt."

"Politische Verantwortung für den Einsatz muss aufgeklärt werden - Unsere Polizei verdient Rückenstärkung!"

Landtag setzt Untersuchungsausschuss zum Polizeieinsatz am 30. September im Schlossgarten ein

Auch mit der Stimme von Peter Hofelich hat der Landtag am vergangenen Mittwoch einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des aus dem Ruder gelaufenen Polizeieinsatzes am 30. September im Stuttgarter Schlossgarten eingesetzt. „Der Innenminister muss sich mit der gesamten Landesregierung politisch verantworten. Es muss aufgeklärt werden, wie es zu Anweisungen kam, zu deren Folgen auch Ministerpräsident Mappus sagt, dass sie sich in unserem Land nicht mehr wiederholen dürfen. Dafür ist die parlamentarische Möglichkeit des Untersuchungsausschusses ausdrücklich vorgesehen“, so Hofelich. Und weiter: „Mir ist es ein Anliegen, dass unsere Polizei dabei Rückenstärkung erfährt“.